Initiative Pro Recyclingpapier

Recyclingpapier - ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz  

Postanschrift:
Initiative Pro Recyclingpapier
c/o Nissen Consulting GmbH & Co. KG
Carmerstraße 8

10623 Berlin  
Telefon: 030 - 31 51 81 8-90
Telefax: 030 - 31 51 81 8-99

E-Mail: info[at]papiernetz.de
Internet: www.papiernetz.de
www.papieratlas.de  

Ziel der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) ist es, die Akzeptanz von Recyclingpapier weiter zu erhöhen. Die IPR wurde im August 2000 von Unternehmen verschiedener Branchen gegründet. Inzwischen zählt sie 23 Mitglieder – darunter die Unternehmen Karstadt, Otto, HIPP, AEG, Siemens, Deutsche Post, Deutsche Telekom, Deutsche Lufthansa, Steinbeis Temming Papier und Memo. Die Mitglieder gehen mit gutem Beispiel voran, denn sie wissen: Angesichts der weltweit wachsenden Nachfrage nach Papier leistet Recyclingpapier einen wichtigen Beitrag, um das Klima zu schützen und die natürlichen Ressourcen zu schonen.

Wichtige Partner der Initiative sind das Umweltbundesamt, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und Verbraucher- und Umweltschutzorganisationen, wie die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der NABU. Sie setzt sich zudem für den Aufbau eines internationalen Netzwerkes zur Förderung der Akzeptanz von Recyclingpapier ein. Seit ihrer Gründung ist es der IPR gelungen, das Thema Recyclingpapier im öffentlichen Raum zu platzieren. Durch Informationskampagnen und individuelle Beratung hat sie zahlreiche Unternehmen, Behörden und Verbraucher über die Vorteile von Recyclingpapier aufgeklärt und bei Umstellungsprozessen begleitet. Der Erfolg dieser Arbeit zeigt sich auch im Anstieg des Anteils von Recyclingpapier im Bürobereich von 8 auf 13 Prozent von 2000 bis 2008.

Weitere Informationen unter Telefon: 030 - 31 51 81 8-90 oder info[at]papiernetz.de.

Im Downloadbereich der IPR werden Informationen rund um das Thema Recyclingpapier zur Verfügung gestellt.


Freiburg, Bonn und Essen sind recyclingpapierfreundlichste Städte 2011. Aufsteiger des Jahres ist Leipzig    
Gewinner des Papieratlas-Städtewettbewerbs 2011 ist Freiburg als „Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschlands“, die erstmals ausschließlich Recyclingpapier in Verwaltung und Schulen verwendet. Als die „Besten der Besten“ wurden Bonn und Essen ausgezeichnet, die zum wiederholten Male ihren Spitzenplatz behaupten konnten. Leipzig wurde mit der höchsten Steigerungsrate „Aufsteiger des Jahres“. Bei den Millionenstädten liegt Berlin vorn, dicht gefolgt von München. Zehn Städte nutzen in ihren Verwaltungen bereits 100 Prozent Recyclingpapier – ein Quotenrekord. Die Städte über 100.000 Einwohner haben insgesamt ihren Recyclingpapier-Anteil um weitere vier Prozent auf nunmehr rund 70 Prozent erhöht.

„Es freut uns, dass die Beteiligung der Großstädte mit über 80 Prozent erneut außergewöhnlich hoch war und bereits über die Hälfte aller kreisfreien Städte erstmalig an dem Wettbewerb teilnahm. Zugleich zeigt der Papieratlas eine positive Entwicklung auf: Immer mehr Städte stellen komplett auf Recyclingpapier um und nutzen damit maximale Einspareffekte bei Energie, Wasser und CO2-Emissionen“, so Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier. „Bemerkenswert ist, dass Städte mit Spitzenleistungen in ihren Anstrengungen nicht nachlassen und mit weiteren Initiativen auch andere Städte und Einrichtungen als Vorbild motivieren.“
Die Initiative Pro Recyclingpapier führte zum vierten Mal den Städtewettbewerb in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Deutschen Städtetag und dem Umweltbundesamt durch. Aufgrund des großen bundesweiten Interesses wurde der Wettbewerb erstmals um die kreisfreien Städte erweitert.
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Schirmherr des Wettbewerbs begrüßt das Papieratlas-Projekt ausdrücklich: „Der Papieratlas motiviert zur Umstellung auf Recyclingpapier und unterstützt Städte bei der Umsetzung einer nachhaltigen Beschaffungspolitik. Zudem ist Recyclingpapier seit Jahren Symbol für Ressourceneffizienz und Musterbeispiel für ökologisch-nachhaltiges Wirtschaften.“
Weitere Informationen unter www.papiernetz.de  

Alle Fotos: berliner umweltforum 

10-jähriges Jubiläum der Initiative Pro Recyclingpapier 

Recyclingpapier wurde als Papier der Zukunft für nachhaltiges Wirtschaften verankert.
Das Umweltbundesamt und NABU würdigen die Leistungen der Wirtschaftsallianz

Pressemitteilung
Berlin, 18. Februar 2010 -
Der Initiative Pro Recyclingpapier ist es in den letzten zehn Jahren gelungen, Vorurteile abzubauen und die Akzeptanz von Recyclingpapier deutlich zu verbessern. „Die Initiative Pro Recyclingpapier ist als übergreifendes Netzwerk beispielhaft, weil sie es verstanden hat, die Interessen vieler Akteure zu bündeln und das Papier mit dem Blauen Engel als wichtigen Baustein für zukunftsweisendes Wirtschaften zu verankern. Die Initiative geht mit gutem Beispiel voran und trägt so dazu bei, dass mit Recyclingpapier die Potenziale zum Schutz von Klima und Ressourcen in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung umfassend genutzt werden“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes auf der Jubiläumsveranstaltung.

Mit über 100 Aktionen und Aufklärungskampagnen hat die Initiative es geschafft, dass Recyclingpapier als modernes Instrument wahrgenommen wird, mit dem Unternehmen und Verwaltungen ihre Ökobilanzen auf einfache Weise verbessern können. „Die Aktivitäten der Initiative sind zukunftsweisend, denn wir brauchen mehr denn je gesamtökologische Lösungen, die sowohl im Sinne des Klima- und Ressourcenschutzes greifen, als auch zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen. Recyclingpapier wird diesem Anspruch in besonderer Weise gerecht", betonte Olaf Tschimpke, Präsident des NABU e.V. auf der Veranstaltung.

„Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit unseren Partnern ein neues Bewusstsein für die Verwendung von Recyclingpapier zu schaffen. Unsere zukünftige Arbeit werden wir darauf ausrichten, die ökologischen Vorteile von Recyclingpapier in noch konsequenteres andeln zu übertragen“, so Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier.

Die im Jahr 2000 gegründete Wirtschaftsallianz zählt mittlerweile 23 namhafte Unternehmen, verschiedenster Branchen, die rund 600.000 Mitarbeiter mit etwa 160 Mrd. Euro Umsatz in Deutschland repräsentieren. Zu den Mitgliedern gehören zum Beispiel die Deutsche Telekom, Deutsche Lufthansa, Deutsche Post DHL, Otto, Tchibo, Xerox und Epson. Anlass für die Gründung war die Veröffentlichung der „Ökobilanzen für graphische Papiere“ des Umweltbundesamtes, die die ökologischen Vorteile von Recyclingpapier wissenschaftlich eindeutig belegt. Der Recyclingpapieranteil konnte im Bürobereich von 2000 bis 2008 von 8 auf 13 Prozent gesteigert werden.

Wichtige Partner der Initiative sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt sowie Verbraucher- und Umweltschutzorganisationen, wie die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der NABU. Wichtige Projekte sind der bundesweite Städtewettbewerb Papieratlas sowie der aktuelle Schulwettbewerb „Recyclingpapier-Champions“. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.papiernetz.de, www.papieratlas.de sowie www.energiesparmeister.de/recyclingpapier

Kontakt: Initiative Pro Recyclingpapier
Sönke Nissen,
Telefon: 030 - 31 51 81 880
E-Mail: info[at]papiernetz.de


 

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