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die klima-allianz

Im April 2007 haben sich rund 40 Organisationen als die klima-allianz zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für den konsequenten Klimaschutz einzusetzen. Mittlerweile weist das Bündnis bereits 100 Mitglieder auf.

Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass jetzt politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine drastische Senkung der Treibhausgase in Deutschland bewirken. Da Deutschland als große Industrienation mit überdurchschnittlichem Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 maßgeblich zur bisherigen Erderwärmung beigetragen hat, ist eine Minderung von 40 Prozent bis zum Jahr 2020, im Vergleich zu dem Niveau von 1990, erforderlich, um zur Begrenzung der weltweiten Erwärmung auf unter 2° C beizutragen. Darüber hinaus muss Deutschland nach dem Verursacherprinzip für die Kosten von Klimaschäden und Anpassungsmaßnahmen in den besonders betroffenen Entwicklungsländern aufkommen.

Trotz des dringenden Handlungsbedarfs wird die Klimapolitik immer wieder von kurzsichtigen Interessen blockiert. Die Klima-Allianz hat sich gegründet, um als breites Bündnis ein Gegengewicht zu Profit- und Machtinteressen vieler Akteure aus Wirtschaft und Politik zu bilden und durch öffentlichen Druck dazu beizutragen, Blockaden in der Klimapolitik zu überwinden.

Um in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, dass Klimaschutz ein Anliegen aus der Mitte der Gesellschaft ist, hat die Klima-Allianz ihren Schwerpunkt auf die Durchführung gemeinsamer Aktionen gelegt.

Berlins Energieversorgung

Einladung zur Fachdiskussion   
Wärmeversorgung ohne Kohle? Alternative Studie zur Wärmeversorgung Berlins
Angesichts der jüngsten Vattenfall-Entscheidung, wegen der Proteste auf ein neues Kohlekraftwerk in Berlin zu verzichten, ist eine alternative Energiediskussion hoch aktuell.
Der BUND und die Klima-Allianz luden zur öffentlichen Vorstellung und Diskussion einer alternativen Studie zur Wärmeversorgung am 30. März ins Abgeordnetenhaus. Die Organisationen wollten mit ihrem Engagement die Grundlage für ein zukünftiges Konzept zur Energieversorgung Berlins legen. Die Studie wurde auf dieser Veranstaltung, an der unter anderen Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) und ein Vertreter von Vattenfall teilnahmen, erstmals öffentlich vorgestellt.
Termin: war am 30. März 2009
Veranstaltungsort: Berliner Abgeordnetenhaus, Raum 311, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin  
 

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