Exkursionen zum größten Niedrigenergiehaus Deutschlands

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft, mit einem Wohnungsbestand von 48.500 Einheiten eines der großen städtischen Wohnungsunternehmen Berlins, hat im Zuge der Komplettsanierung das Doppelwohnhochhaus Schulze-Boysen-Straße 35/37 im Berliner Bezirk Lichtenberg zum Niedrigenergiehaus umgebaut. Von März 2006 bis Januar 2007 entstand im Rahmen des bundesweiten Modellvorhabens Niedrigenergiehaus im Bestand der Deutschen Energie-Agentur das größte Niedrigenergiehaus Deutschlands.

Die HOWOGE hat für dieses Projekt den renommierten Berliner Umweltpreis "KlimaSchutzPartner" 2007 erhalten.

Postanschrift:

HOWOGE
Wohnungsbaugesellschaft mbH
Ferdinand-Schulze-Straße 71
13055 Berlin

Telefon: 030 - 54 64 - 0
E-Mail: info[at]howoge.de
Internet: www.howoge.de und www.howoge-klimaschutz.de

Informationen zum Niedrigenergiehaus:
www.neh-berlin.de

"Klima-Schutz-Partner des Jahres 2009" 
Die HOWOGE wurde für innovative Ideen ausgezeichnet

Im Rahmen der 10. Berliner Energietage im Ludwig Erhard Haus wurde durch Berlins Umweltsenatorin Katrin Lompscher und IHK-Geschäftsführerin Innovation und Umwelt, Dr. Marion Haß, die Auszeichung in der Kategorie "Erfolgversprechende, innovative Ideen und Planungen" an die HOWOGE vergeben. Neben der HOWOGE wurden 3 weitere Projekte ausgezeichnet.
Die HOWOGE erhielt den Klimaschutzpreis gemeinsam mit den an Planung, Herstellung und Bauausführung beteiligten Firmen für das Pilotprojekt "Neuartige Abwasserwärmenutzung mittels Wärmepumpen" im Doppelhochhaus Seefelder Straße 48/50.

Weitere Informationen unter: www.howoge.de  
Berliner Umweltpreis 2008 des BUND Berlin e.V.  
Die HOWOGE wurde in der Kategorie "Wirtschaft und Innovation" ausgezeichnet

Die Begründung der Jury: Der BUND Berlin e.V. zeichnet die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft in der Kategorie "Wirtschaft" aus, da sie mit dem größten Niedrigenergiehaus Deutschlands beispielhaft zeigt, wie mit vergleichsweise geringem Mehraufwand und vergleichsweise niedrigen Mehrkosten wirtschaftlich vertretbar ein Wohnhaus mit hohem Komfort für die Bewohner, geringen Betriebskosten, sinkendem Jahresenergiebedarf und reduziertem CO2-Ausstoß entstand. Das Innovative beim größten Niedrigenergiehaus Deutschlands ist, das Energiekonzept so zu gestalten, dass die am Markt vorhandene bewährte Technik optimal unter wirtschaftlichen Berechnungen eingesetzt wurde. Das ist nicht nur überzeugend für die Jury gewesen, sondern sollte auch andere davon überzeugen, dass der Niedrigenergiestandart bei Modernisierung Standart werden sollte - Gewinner sind Bewohner, Besitzer und die Umwelt.

Weitere Informationen unter: www.berliner-umweltpreis.de  
"Berliner Energie-Check" 
HOWOGE unterstützt das Projekt des BUND

Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH unterstützt den "Berliner Energie-Check", ein Projekt des BUND Berlin. Die aktive Beteiligung an dieser „Energiesparberatung für Geringverdiener“ reiht sich in die nachhaltigen Anstrengungen und Leistungen der HOWOGE für den Klimaschutz ein.

In diesem Sinne wird das Lichtenberger Wohnungsunternehmen ihren langjährigen Einsatz u.a. für die Senkung der Betriebskosten ihrer Mieter und den Klimaschutz fortsetzen und erneut dokumentieren. Dabei kann die HOWOGE darauf verweisen, dass durch die komplexe Instandsetzung und Modernisierung von über 46.000 Wohnungen seit 1990 der CO2 Ausstoß um 63 % reduziert wurde, das entspricht 108.000 Tonnen. Die verstärkten Anstrengungen zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Entlastung der Umwelt haben dazu geführt, dass in HOWOGE-Wohnungen der Anteil der Kosten für Heizung und Warmwasser an den Betriebskosten von 48 auf 27 % sank. Damit nimmt die HOWOGE in Berlin eine Spitzenstellung ein.

Im Jahre 1990 entfielen auf eine Wohnung (62 m2) des BBU-Bestandes 3,537 Tonnen an CO2 Emissionen. Bei der HOWOGE sanken die CO2 Emissionen von 1990 bis 2006 auf 1,308 Tonnen pro Wohnung. Der BBU hat sich das Ziel gestellt, bis 2010 die CO2 Emissionen auf 2,47 Tonnen pro Wohnung zu reduzieren. Trotz der auch bundesweit anerkannten Leistungen beim Klimaschutz will die HOWOGE weitere Einsparpotentiale erschließen: Insgesamt sollen bis 2010 die CO2 Emissionen um mindestens 1.950 Tonnen verringert werden. Die CO2 Emissionen wird somit 2010 nur noch 1,27 Tonnen pro Wohnung betragen.

Künftige Schwerpunkte für die Senkung der CO2 Emissionen und der Betriebskosten liegen vor allem in den Bereichen der Nutzung erneuerbarer Energiequellen und der Ersatz bestehender Heizungsanlagen. So wird die Tochtergesellschaft HOWOGE Wärme GmbH u.a. weiterhin Analysen zu Verbrauch und Kosten der Gaskesselanlagen durchführen. Nicht mehr den heutigen Anforderungen voll entsprechende Anlagen werden ausgetauscht und mit einer Fernüberwachung ausgestattet. Durch die Erneuerung von bisher 61 Anlagen, die insgesamt 10.000 Wohnungseinheiten versorgen, konnten durch die Anschlusswerte bereits Energieeinspareffekte von über 10 % erzielt werden.

Optimaler Energieverbrauch, sinkende Betriebskosten, Entlastung der Umwelt – von einem professionellen Energiemanagement profitieren vor allem die Mieter. Auch Projekte, die Strom in Mieterhaushalten sparen, gehören zu den Optimierungsmaßnahmen der HOWOGE.
Mit Vattenfall gibt es bereits ein Pilotprojekt über den Einsatz intelligenter Stromzähler in Mieterhaushalten, die bis zu 5 % Energie sparen und zu einer Senkung der CO2 Emissionen um ca. 3.000 Tonnen jährlich führen können.
Beim Projekt des BUND "Berliner Energiecheck" ist die HOWOGE Partner und Multiplikator bei der Vermittlung von Beratungen.

Die HOWOGE ist mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 48.000 Wohnungen und insgesamt ca. 62.000 Mieteinheiten eines der großen städtischen Wohnungsunternehmen Berlins.

Ansprechpartnerin:

Angela Reute
Telefon: 030 – 54 64 24 01
E-Mail: pr[at]howoge.de  
 

Anfragen können an das berliner umweltforum gerichtet werden.
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